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Sonntagskolumne: „Die dümmste Energie-Politik der Welt!“

📬 Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬
Liebe Freunde, liebe Leser,
seit vielen Jahren macht sich die halbe Welt darüber lustig, dass Deutschland die „dümmste Energiepolitik“ von allen Staaten betreibe.
Wie dumm diese Politik ist, zeigte sich auch diese Woche wieder anhand zahlreicher Neuigkeiten, die ich für Sie zunächst kurz zusammentragen möchte:
Am 8. Februar verkündete der MDR die Hiobsbotschaft, dass „106 Stromversorger die Preise um rund zehn Prozent erhöhen“ wollen. Der Grund dafür sind insbesondere höhere Umlagen und Gebühren, da die Netzentgelte teilweise „mehr als verdoppelt“ wurden.
Genau jener Staat, der schon jetzt die höchsten Strompreise der Welt zu verantworten hat, erhöht also noch einmal die Gebührenlast. Den Titel „dümmste Energiepolitik der Welt“ hat sich Deutschland damit redlich verdient, ließe sich kommentieren, wenn es nicht so traurig wäre.
Die zweite Schocknachricht dieser Tage kommt aus den USA: Auf Druck radikaler „Klima-Fanatiker“ hat sich die Regierung von Joe Biden dazu entschlossen, den Export von Flüssigerdgas (LNG) zu drosseln.
Deutschland muss also fürchten, in Zukunft weniger Gas aus den USA zu erhalten. Zur Erinnerung: Der Boykott russischer Gaslieferungen löste 2022 eine Energie- und Wirtschaftskrise aus. Es kostete unzählige Milliarden an Steuergeldern – also neuen Schulden –, um den Ruin unseres Landes in dieser schweren Zeit zu verhindern.
Seit 2022 erzählte die Ampel-Koalition gebetsmühlenartig, die Lösung der Gaskrise liege in dem sehr teuren LNG aus den USA. Wie kurzsichtig und unfassbar dumm dieser Strategiewechsel war, ist nun hoffentlich für jeden ersichtlich.
Solange russisches Gas weiter boykottiert wird und die USA weniger liefern, ist Deutschland nun auf Lieferungen aus Katar angewiesen. Es ist logisch, dass diese abermalige Verknappung die Gaspreise in die Höhe treibt. Um das abzuwenden, müssen wir wieder günstiges russisches Gas, Öl und andere Rohstoffe beziehen.
Die dritte Neuigkeit dieser Woche ist ausnahmsweise einmal positiver Art: Trotz einer miserablen finanziellen Ausstattung der deutschen Kernforschung konnte das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik einen Energie-Weltrekord bei der Kernfusion verkünden.
Mit einer Anlage, die in Großbritannien steht, gelang es, aus 0,2 Milligramm Brennstoff insgesamt 69 Megajoule Energie zu erzeugen. Das gab es in dieser Größendimension noch nie.
„Für die gleiche Energiemenge hätte es etwa zwei Kilogramm Braunkohle gebraucht – also rund zehn Millionen Mal so viel“, erklärte das Institut zur Verdeutlichung des Erfolgs. Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern sind sich nun sicher: „Fusion ist kein unlösbares Problem“ mehr.
Es zeigt sich damit erneut, dass der deutsche Ausstieg aus der Kernkraft ein historischer Fehler war. Dieser Fehler muss unter allen Umständen korrigiert werden.
Gerade auch in Sachsen haben wir eine große Tradition der Kernforschung, die wir ausbauen und nutzen müssen. Leider wurden jedoch in den letzten Jahren die besten Kernforscher der Welt aus Sachsen vertrieben. Ein Beispiel dafür ist Professor Bruno Merk, der einst am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf arbeitete und inzwischen in Liverpool forscht.
All diese Beispiele illustrieren auf ihre Weise, dass die von der CDU mitgetragene grüne Energiewende gescheitert ist. Wer sich das ganze Jahr über ausschließlich auf Sonne und Wind verlassen will, ist verlassen und wird am Ende zum Bittsteller gegenüber Unrechtsstaaten wie Katar.
In Katar gilt die Scharia. Homosexuellen droht die Todesstrafe und statt mit Bußgeldern werden die Bürger mit Peitschenhieben gemaßregelt.
Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie man sich freiwillig in die Abhängigkeit eines solches Staates begeben kann.
Deshalb setze ich mich weiter dafür ein, die Verständigung mit Russland zu suchen und endlich wieder eine intelligente Energiepolitik auf den Weg zu bringen. Derzeit ist das nur mit der AfD möglich.
Unterstützen Sie uns deshalb bitte und lassen Sie sich nicht von dem medial erzeugten Gegenwind beirren. Diesen Gegenwind halten wir schon aus und bleiben optimistisch, dass am Ende zum Wohle Deutschlands die Vernunft siegt.
Denn alle Staatsgewalt geht in unserem Land vom Volke aus – und nicht von den Medien oder Altparteien.
Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

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