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Sonntagskolumne: Gender-Ideologie ist falsch!

📬 Vorsicht, Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬

Liebe Freunde, liebe Leser,

in einer aktuellen, repräsentativen Umfrage haben sich 53 Prozent der Deutschen dafür ausgesprochen, unseren Behörden die Verstümmelung unserer Sprache durch Gendersternchen und andere Wortungetüme zu verbieten.

Angesichts der allgegenwärtigen Propaganda für die Gender-Ideologie durch Altparteien und Medien ist das durchaus ein beachtliches Ergebnis. Erfreulich viele Bürger lassen sich keiner Gehirnwäsche unterziehen und verteidigen so den gesunden Menschenverstand.

Dennoch ist das „Gendern“ auf dem Vormarsch, weil leider nicht auf die Mehrheit der Menschen gehört wird, sondern die politisch-mediale Klasse ihre eigene Agenda verfolgt. Die sächsische Regierung hat so bereits vor gut einem Jahr Gendersprache in Gesetzestexten eingeführt.

Sprachschützer reagierten damals entsetzt. Dass sich ein Justizministerium „über die Regeln der amtlichen Rechtschreibung“ hinwegsetze, sei unerträglich. Das allein der grünen Justizministerin Katja Meier anzukreiden, greift aber zu kurz. Die CDU unter Ministerpräsident Michael Kretschmer trägt den „Gender Gaga“ (Birgit Kelle) mit.

Mehr noch: Die CDU-geführte Regierung finanziert unsinnige „Genderkompetenzzentren“ mit sechsstelligen Beträgen und hat vor einigen Monaten die Stelle einer hochdotierten LSBTTIQ*-Landesbeauftragten geschaffen.

Leider färben diese abstrusen Maßnahmen auch auf andere Verbände ab. Statt sich in dieser schwierigen Zeit vehement dafür einzusetzen, dass alle Sportvereine schnell wieder ohne Einschränkungen Training für Kinder und Jugendliche anbieten können, kümmert sich der sächsische Landessportbund z.B. lieber darum, jene 13 Sportler statistisch zu erfassen, die sich weder als männlich noch als weiblich fühlen.

Wohin diese gewollte und politisch vorangetriebene Verwirrung um die Geschlechtszugehörigkeit führt, zeigt der Leipziger Philosoph Christoph Türcke in seinem neuen, sehr lesenswerten Buch über „Natur und Gender“.

Ihm zufolge stiegen die Zahlen der Jugendlichen, die sich für eine Geschlechtsumwandlung interessieren, zuletzt rasant an. In Großbritannien waren es vor neun Jahren lediglich 97 Heranwachsende. Bis 2018 kletterte diese Zahl aber bereits auf 2.519 Jugendliche.

In den USA beanspruchen derweil schon 150.000 Dreizehn- bis Siebzehnjährige die Geschlechtsbezeichnung „transgender“. Im Umkreis von München bahne sich ähnliches an: Hier habe sich die Zahl derer, die ihr Geschlecht ändern wollen, seit 2013 verfünffacht.

In den Niederlanden ist man sogar schon einen Schritt weiter. Seit 2011 werden hier Kinder bereits vor der Pubertät seelisch und moralisch auf einen „geordneten Geschlechtswechsel“ vorbereitet, schildert Türcke.

Das sind erschreckende Entwicklungen, weil jene verunsicherten Jugendlichen, die über Hormonbehandlungen oder sogar chirurgische Eingriffe nachdenken, sehr häufig mit schlimmsten psychischen Problemen zu kämpfen haben. Es ist deshalb falsch und gefährlich, den Eindruck zu erwecken, in der Welt des 21. Jahrhunderts könne sich jeder sein Geschlecht frei aussuchen und es beliebig wechseln.

Zudem gibt es für unsere moderne, sich rasant verändernde Welt deutlich wichtigere Themen: Statt Zweifel über das biologische Geschlecht zu schüren, sollten wir Erwachsenen besser das Interesse und die Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften entfachen. Wir sollten zusehen, dass unsere Kinder und Jugendlichen viel Sport treiben, Musikinstrumente lernen und sich vielleicht für das eine oder andere Handwerk begeistern. Das bringt unsere Gesellschaft voran. Seltsame Gender-Debatten schaden ihr hingegen.

Vor wenigen Tagen sagte die prominente Schriftstellerin Elke Heidenreich, sie „lade gern den Zorn der ganzen Nation“ auf sich, um eine nachträgliche Bereinigung der Literatur und die „grauenhafte“ Verhunzung der Sprache zu verhindern.

Die Entstehung einer „Sprachpolizei“, die zur Einschränkung der Meinungsfreiheit führt, ist jedoch nur ein Teil der Gefährlichkeit der Gender-Ideologie. Denn, wie eine alte Weisheit richtig sagt: „Zuerst verwirren sich die Worte, dann verwirren sich die Begriffe, und schließlich verwirren sich die Sachen.“

Die Sache, um deren Verwirrung es hier geht, betrifft das historisch gewachsene Zusammenleben in Familien. Diese Familien zu stärken, zählt zu den wichtigsten politischen Zielen der AfD. Unser Motto für die nächsten Monate lautet auch deshalb: Deutschland, aber normal!

Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

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