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Laut aktuellen Angaben des Bundesarbeitsministeriums erhalten 88.156 Senioren in Sachsen trotz mindestens 45 Versicherungsjahren weniger als 1.000 Euro Rente pro Monat. Die Zahl wird in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen, da rund 340.000 Sachsen im Niedriglohnbereich tätig sind. Hinzu kommen die Auswirkungen der Massenarbeitslosigkeit der 1990er-Jahre. Viele der damals Arbeitslosen stehen inzwischen kurz vor der Rente. Dazu: „Es ist absehbar, dass rund ein Drittel der Sachsen aufgrund geringer Löhne oder unverschuldeter Lücken in der Erwerbsbiographie in die Altersarmut abrutscht. Deshalb zählt es zu den wichtigsten Aufgaben der Landes- und Bundesregierung, diesen Menschen unter die Arme zu greifen. Denkbar wäre z.B. ein attraktives Bonusmodell für Geringverdiener. Man sollte ihnen einen Rentenaufschlag von zehn Euro pro Monat je Erwerbsjahr zahlen. Bei 45 Arbeitsjahren wären das 450 Euro mehr. Gerade um die körperlich anstrengende Tätigkeit eines Dachdeckers oder einer Altenpflegerin angemessen zu honorieren, ist gesamtgesellschaftliche Solidarität gefordert. Der Dachdecker oder die Altenpflegerin können unmöglich bis 70 arbeiten, wie das manche Politiker fordern. Wer diese dringend notwendigen Berufe stärken möchte, muss sich daher zuallererst um eine bessere Rente kümmern.“

Altersarmut ist eine Schande!

Laut
aktuellen Angaben des Bundesarbeitsministeriums erhalten 88.156 Senioren in
Sachsen trotz mindestens 45 Versicherungsjahren weniger als 1.000 Euro Rente pro
Monat. Die Zahl wird in den nächsten Jahren sprunghaft ansteigen, da rund
340.000 Sachsen im Niedriglohnbereich tätig sind. Hinzu kommen die Auswirkungen
der Massenarbeitslosigkeit der 1990er-Jahre. Viele der damals Arbeitslosen
stehen inzwischen kurz vor der Rente.

Dazu:

„Es ist absehbar, dass rund ein Drittel der Sachsen aufgrund geringer Löhne oder
unverschuldeter Lücken in der Erwerbsbiographie in die Altersarmut abrutscht.
Deshalb zählt es zu den wichtigsten Aufgaben der Landes- und Bundesregierung,
diesen Menschen unter die Arme zu greifen.

Denkbar wäre z.B. ein attraktives Bonusmodell für Geringverdiener. Man sollte
ihnen einen Rentenaufschlag von zehn Euro pro Monat je Erwerbsjahr zahlen. Bei
45 Arbeitsjahren wären das 450 Euro mehr.

Gerade um die körperlich anstrengende Tätigkeit eines Dachdeckers oder einer
Altenpflegerin angemessen zu honorieren, ist gesamtgesellschaftliche Solidarität
gefordert. Der Dachdecker oder die Altenpflegerin können unmöglich bis 70
arbeiten, wie das manche Politiker fordern.

Wer diese dringend notwendigen Berufe stärken möchte, muss sich daher
zuallererst um eine bessere Rente kümmern.“

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