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Sonntagskolumne: „Wer ist der wahre Feind der deutschen Wirtschaft?“

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📬 Post aus Sachsen! Die Sonntagskolumne von Jörg Urban 📬

Liebe Freunde, liebe Leser,

in Sachsen steigt die Arbeitslosigkeit. Doch Altparteien, Gewerkschaften und besonders eifrige Opportunisten in den Chefetagen einiger Unternehmen kritisieren nicht etwa die Regierung dafür, sondern die Opposition.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) meint, wir als AfD seien der „Feind der Beschäftigten“. CDU-Chef Friedrich Merz behauptete kürzlich auf einer Veranstaltung in Chemnitz, die AfD brächte den wirtschaftlichen und moralischen Abstieg Deutschlands.

Und der Geschäftsführer der Elbe-Flugzeugwerke sagte im Beisein von SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz, die „Geisteshaltung“ der AfD sei „geschäftsschädigend“ für sein Unternehmen und den ganzen „Standort Dresden“.

Man muss all dies als eine Haltet-den-Dieb-Kampagne begreifen. Alle Fakten werden auf den Kopf gestellt, um von der eigenen Verantwortung und dem eigenen Versagen abzulenken. Lassen Sie mich deshalb einen kurzen „Faktencheck“ durchführen.

Punkt eins: Obwohl Sachsen seit Jahren von den Medien als „Schandfleck“ und „Dunkeldeutschland“ stigmatisiert wird, gelingt es unserem Bundesland, immer neue Tourismus-Rekorde aufzustellen.

7,9 Millionen Gäste wurden 2023 in Sachsen gezählt. Obwohl die Wirtschaft schrumpft, wuchs der Tourismus damit gegen den Trend um satte 13 Prozent. Schon 2022 wurde Sachsen übrigens zum gastfreundlichsten Bundesland gewählt.

Das zeigt: Wir – und damit meine ich die AfD genauso wie die sächsischen Bürger – sind weltoffen! Wir freuen uns über jeden Besucher in Sachsen und hoffen, dass es in Zukunft noch viel, viel mehr werden.

Punkt zwei: Hohe Energiekosten, eine gigantische Steuer- und Abgabenlast für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Bürokratiewahnsinn, ein schlechtes Bildungsniveau und die marode Infrastruktur sind selbstverständlich nicht das Werk der AfD.

Für all diese Probleme tragen die Regierungen der Altparteien die Verantwortung. Um es noch genauer zu fassen: Der Kernkraft-Ausstieg, der Beginn der Russland-Sanktionen und die unkontrollierte Masseneinwanderung 2015 gehen eindeutig auf das Konto der CDU.

Die Ampel hat diese Zerstörung unseres Wohlstandes dann ab 2021 nicht etwa gestoppt, sondern mit ihrem Erdgas-Boykott, mit den Heizungsverboten und dem Klima-Irrsinn sogar noch beschleunigt. Das hat inzwischen zu einer regelrechten Industrieflucht aus Deutschland geführt.

Punkt drei: Dass große Unternehmen das Lied der Politik singen, ist keine Neuigkeit. Die Unternehmen glauben, dieser vorauseilende Gehorsam sichere ihnen staatliche Aufträge und Fördermittel.

Schon Wilhelm Röpke, einer der wichtigsten Vordenker der sozialen Marktwirtschaft, kritisierte diese verhängnisvolle Abhängigkeit der Großunternehmen von „Vitamin B“, also von guten Beziehungen zur Politik.

Diese Abhängigkeit führe dazu, dass sich im Wettbewerb nicht die klügsten Ideen von womöglich unbequemen Querdenkern durchsetzen. Es profitieren vielmehr jene, die am besten im „Nachplappern“ der Regierungsmeinung sind, und diese Nachplapperer sind meist nicht sonderlich innovativ.

Neu in unserer aktuellen Situation ist jedoch eins: Wenn sich Gewerkschaftsbosse und Manager bei der Regierung anbiedern, bringt das meist überhaupt keinen Nutzen mehr, sondern schadet direkt den Angestellten.

Volkswagen in Zwickau ist dafür ein gutes Beispiel. Hier kommt es nun, trotz der riesigen Subventionen für das Ideologie-Projekt des E-Autos, zu einem Stellenabbau. Ebenso hat es den Angestellten nicht geholfen, dass CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer diese grüne Planwirtschaft als „historischen Meilenstein“ bejubelte.

Für die Elbe-Flugzeugwerke gilt ähnliches. Das Unternehmen könnte sehr einfach attraktiver für Fachkräfte werden. Es könnte dazu z.B. die Lohndrückerei in Kodersdorf beim 100-prozentigen Tochterunternehmen Acosa vollständig beenden. SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz hätte genau das bei seinem Vor-Ort-Termin ansprechen müssen.

Umgekehrt hätten die Chefs der Flugzeugwerke vom Kanzler einfordern müssen, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu verbessern, also Energiepreise und Steuern zu senken.

Schluss also mit jeder Heuchelei und Doppelmoral! Nicht die AfD ist schädlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern realitätsferne Politiker, „klimarettende“ Gewerkschaften und Manager, die trotz Unternehmensverlusten Boni-Zahlungen kassieren.

Um Deutschland wieder voranzubringen, brauchen wir als allerersten Schritt eine schonungslose Fehleranalyse. Den Mut dazu bringt nur noch die AfD auf.

Aus dieser Fehleranalyse ergeben sich dann sehr schnell die notwendigen Lösungen, um unseren Wohlstand zu retten: Günstige Energie, Technologie-Offenheit statt Klima-Planwirtschaft und eine Renaissance als Wissensnation sind die Basis für Sachsen und Deutschland für ein erfolgreiches 21. Jahrhundert!

Bis nächsten Sonntag,
Ihr Jörg Urban

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